
hi hai
Malerei von Anna Heidenhain
11.04.—24.05.2026
In unserer Ausstellung vom 11.4. bis 24.5.2026 mit dem Titel “hi hai” werden vor allem großformatige, raumfüllende Acrylarbeiten zu sehen sein, die durch ihre collageartigen Arrangements den Eindruck erzeugen, dass Innen- und Außenräume ineinander übergehen.
Die dargestellten Personen bewegen sich in absurd und zugleich unerreichbar wirkenden Räumen, die gleichermaßen skurril, vertraut und bestimmt erscheinen. Leuchtende Farbflächen treffen auf erdrückende Dunkelheit und erzeugen ein Gefühl des Verlorenseins. Zugleich führen die Bildkompositionen die Betrachtenden durch ein labyrinthisches Gefüge aus ineinander verschlungenen Welten, in denen Orientierung und Irritation eng miteinander verbunden sind.
Samstag, 11.04.26
Intervention mit Hugo Holger Schneider zur Vernissage
Hugo Holger Schneider ist freischaffender Kostüm- und Bühnenbildner, Regisseur von Fashion- und Musikvideos und Mitglied der Künstlerkollektivs NUANS.
Samstag, 16.05.26
Missverständnisse aufessen mit SAMIMI.studio
Wie schmecken Missverständnisse? Und kann man sie überhaupt essen? Wir zeigen es Ihnen. Gemeinsam mit Veronika Günther. Am 16. Mai. Guten Appetit!







Kann man einfach aus der Zeit fallen (1), trotz einer ganzen Reihe an Wegweisern (2), die einem helfen könnten, den richtigen Weg zu finden?Hilft Warten (3), um sich erst einmal zu orientieren? Oder gibt es Redebedarf (4), um seinen eigenen Weg zu finden? Aus den Irrungen und Wirkungen der Möglichkeiten? Wäre es möglich, durch Rück- Aus und Einblicke (5) sich in seinem Wollen und Werden zu orientierend Sinn von Unsinn zu unterscheiden? Könnte es helfen, auf Tuchfühlung (6) mit dem Ein oder Anderen zu gehen? Kontakt oder wahre Nähe herzustellen? Helfen Berührungen und Gespräche? Austausch oder gemeinsames Schweigen? Singen, tanzen oder Springen? Verliert man sich zu weit und immer weiter (7)? Hilft es eventuell, sich im Schwimmen (8) zu üben?
Jedem seine Antwort!





ES BRAUCHT MEHR ALS EINEN STUHLKREIS
Hugo Holger Schneider

Auf Einladung von Anna Heidenhain vermittelt Hugo Holger Schneider im Rahmen seiner Intervention die Titel der Arbeiten von Heidenhain an die Umgebung und die Besucher:innen. Dabei schlüpft er in verschiedene Rollen, die dem ersten deutschen homosexuellen Roman “Der Fromme Tanz“ von Klaus Mann entnommen sind.
Im Schwimmen: Andreas Magnus
aus der Zeit fallen: Fräulein Franziska
warten: Paulchen
Redebedarf: Fräulein Barbara
Wegweiser: Professor Sonn
Rück, Aus- und Einblick: Pension Meyerstein (Grossmutter, Witwe und Henriette)
Tuchfühlung: Fräulein Lisa
zu weit und immer weiter: Fräulein Anna








Die ausgestellten Bilder:


Wegweiser
Acryl auf Leinwand
190x 290cm
2026

warten
Acryl auf Leinwand
80 x 118cm
2025

Redebedarf
218x 155cm
Acryl auf Leinwand
2025

Rück, Aus- und Einblick
Acryl auf Leinwand
259 x 165 cm
2023

Tuchfühlung (öffentlich/ privat/ geheim )
Acryl auf Leinwand
80 x 118 cm
2025

zu weit und immer weiter
Acryl auf Leinwand
190 x 290 cm
2026

Im Schwimmen
Acryl auf Leinwand
240 x 162 cm
2022
Kann man einfach aus der Zeit fallen (1), trotz einer ganzen Reihe an Wegweisern (2), die einem helfen könnten, den richtigen Weg zu finden?Hilft Warten (3), um sich erst einmal zu orientieren? Oder gibt es Redebedarf (4), um seinen eigenen Weg zu finden? Aus den Irrungen und Wirkungen der Möglichkeiten? Wäre es möglich, durch Rück- Aus und Einblicke (5) sich in seinem Wollen und Werden zu orientierend Sinn von Unsinn zu unterscheiden? Könnte es helfen, auf Tuchfühlung (6) mit dem Ein oder Anderen zu gehen? Kontakt oder wahre Nähe herzustellen? Helfen Berührungen und Gespräche? Austausch oder gemeinsames Schweigen? Singen, tanzen oder Springen? Verliert man sich zu weit und immer weiter (7)? Hilft es eventuell, sich im Schwimmen (8) zu üben?
Jedem seine Antwort!
Collagieren als Arbeitsweise führt bei Anna Heidenhain (*1979 lebt in Berlin) von Papierarbeiten bis hin zu raumhohen Skizzen und Installationen und dient auch als Herangehensweise und lebendige Stapelverarbeitung bei Künstlerbüchern, -filmen, Ausstellungsprojekten und anderen Kollaborationen. Arbeiten, Personen und Materialien werden aus scheinbar anderen Welten so zusammengebracht als würden sie per se zusammengehören. Dadurch entstehen komplexe Arrangements, die gerade noch unerreichbar und absurd und gleich schon vertraut erscheinen.
Collagieren als Arbeitsweise führt bei Anna Heidenhain (*1979 lebt in Berlin) von Papierarbeiten bis hin zu raumhohen Skizzen und Installationen und dient auch als Herangehensweise und lebendige Stapelverarbeitung bei Künstlerbüchern, -filmen, Ausstellungsprojekten und anderen Kollaborationen. Arbeiten, Personen und Materialien werden aus scheinbar anderen Welten so zusammengebracht als würden sie per se zusammengehören. Dadurch entstehen komplexe Arrangements, die gerade noch unerreichbar und absurd und gleich schon vertraut erscheinen.